Schießtermine 2007

Kreisbläserobmann

Kreisbläserobmann

 Hermann-Josef Brendieck

47574 Goch
Louisendorfer Str. 27
Tel. 02823 41 95 96
h.brendieck@t-online.de

 

Wettbewerbe und Hutnadeln

Die C-Klasse für Anfänger

Bei Bläserwettbewerben, die im ganzen Bundegebiet auf Kreis- Landes- und Bundesebene stattfinden, bewerten die Richter das Können der Musiker anhand der vom DJV festgesetzen Richtlinien. Anfänger beginnen mit dem Erwerb des Bläserhutabzeichens mit den Anforderungen der Klasse C. mehr darüber auf unserer Unterseite DJV-Vorschriften

Surftipp
Informative Privatseite mit vielen Terminen für Jagdhornbläs er
Das Ehepaar Lindekamp aus Dinslaken hat eine tolle Jagd-Site erstellt, welche sich schwerpunktmäßig mit dem Jagdhornblasen beschäftigt. Es hat uns freundlicherweise das Foto unten zugemailt. Ebenfalls findet man dort Termine aus unserer Region. www.lindekamp.de

Damit Sie richtig auf den Geschmack kommen, ein paar Jagsignale, die ich versuchen werde, nach und nach zu vervollständigen
(Die Kreisjägerschaft freut mich über jedes ehrenamtliche Vereinsmitglied, das aktiv mitarbeitet. Auf dieser Seite wäre es z.B. toll, wenn wir Einsendungen von MP3-files aus unserer Jägerschaft bekämen)

Sau tot

Jagd vobei und Halali

Fanfare

Rehwild tot

Muffel tot

Anblasen des Treibens

Hirsch tot

Damwild tot

Fuchs tot

zum Essen

Es besteht besteht kein urheberrechtlicher Schutz für Jagdsignale (Stand: April 2006), da es sich um überlieferte Weisen handelt, insofern unterliegen die Signale nicht der Abgabenpflicht der GEMA (GEMA-frei).

 Die Kreisjägerschaft Kleve war vom

10.Juni bis 11 Juni 2006der Ausrichter für das


 

25. Landesbläsertreffen in NRW
 
auf Schloß Moyland.
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Der Einstieg für Anfänger

ledgrünAnfängernoten für
den Download

Für alle, die es schon einmal alleine versuchen möchten, hier die Jagdhornsignale in Kurzform (erste Stimme) zum Download. Für Nicht-Notenleser sind hier die Noten farblich gekennzeichnet (tiefster Ton schwarz, höchster Ton rot). Also,
1. Horn bei eBAy ersteigern (gibt`s schon ab 40 Euro)
2. PDF-Datei (3,2 MB) downloaden
 und schon geht´s los. Falls Sie bei Ihrem nächsten Kreisbläsertreffen das Bläserhutabzeichen bekommen wollen, müssen Sie übrigens alle Signale mit dem blauen Horn beherrschen.

GEMA: Es besteht besteht kein urheberrechtlicher Schutz für Jagdsignale (Stand: April 2006), da es sich um überlieferte Weisen handelt, insofern unterliegen die Noten nicht der Abgabenpflicht der GEMA (GEMA-frei).

Bläserchorps in der KJS-Kleve
Jagdhorn blasen - für Anfänger geht`s auch ohne Notenkenntnisse

Es ist immer wieder ein feierlicher Moment. Ob beim Strecke legen, bei Jägergeburtstagen oder beim Hegeringfest. Jagdhornbläser werden bei allen jagdlichen Anlässen gerne eingeladen. Auch bei den Niederwild-Treibjagden am Niederrhein gehört der Hörnerklang auf den Feldern bei Beginn des Treibens immer noch dazu.

Das Jagdhorn ist so eine Art antikes Handy, es kann über mehrere Kilometer gehört werden. Ohne Horn hätte man sich bei früheren Jagden nicht verständigen können. Daher rühren auch Signale wie “Sammeln der Jäger”, “Treiber in den Kessel”, “Hunderuf” oder “Hahn in Ruh”, womit natürlich der Abzugshahn an früheren Jagdwaffen gemeint war und das Ende der Jagd bedeutete.

Was viele Interessierte nicht wissen: Jagdhornblasen lernen kann man auch ohne Notenkenntnisse (und natürlich auch ohne Jagdschein). Grundvoraussetzung ist nur ein gewisses Gespür für Takt und Melodie.

Auf einem Jagdhorn kann man, durch das Fehlen von Ventilen, wie z.B. an einer Trompete, nur 5 verschiedene Töne (Spezialisten schaffen allerdings 7) spielen, was aber trotzdem die ersten Versuche als Anfänger nicht gerade zum Kinderspiel werden läßt. Hat man nach relativ kurzer Zeit aber den Bogen einmal raus und die Wangenmuskulatur etwas trainiert, beginnt die Sache richtig Spaß zu machen.

Die Übungsstunden in den Hegeringen sind auch immer ein geselliger Treff Gleichgesinnter, bei denen auch eine Menge Informationen und natürlich Jägerlatein rund um die Jagd ausgetauscht werden. Hier spielen Sie dann auch mit den Künstlern zusammen, die z.B. ein Jagdhorn mit Ventilen oder die stimmgewaltigen Parforce-Hörner blasen können. Sollten Sie später einmal daran Spaß bekommen, ist hierfür aber das Erlernen der Notenschrift allerdings unerläßlich.

Die Jagdhornbläser-Corps erreichen Sie über Ihren Obmann “Brauchtum” des jeweiligen Hegeringes. Für Anfänger bieten alle Hegeringe in der Regel gerne Übungsstunden an, da die Klangfülle natürlich mit der Anzahl der Mitwirkenden zunimmt. Deswegen brauchen Sie keine Scheu zu haben, danach zu fragen.

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Alte und Neue Jagdhörner

DAS FÜRST-PLESS-HORN

Es entstand aus seinem Vorfahren, dem “Waldhorn”, welches in den Kriegen der deutschen Bundestaaten im 18.Jahrhundert benutzt wurde. Hierbei führten die “Jäger”, deren Kompanien nur aus Jägern und Förstern bestanden, ein Waldhorn zur Verständigung. “Soldaten” hingegen gaben Ihre Signale aus Metall-Naturtrompeten. Das Horn, wie wir es heute kennen, wurde im 19.Jahrhundert vom preußischen Generaljägermeister Fürst Pleß für die Jagd entwickelt. Ausgedreht mißt das Rohr des Fürst Pleßhorn 120 cm.

Preis: Zwischen 120,- und 600,- Euro
Mit Ventilen: ca. 900,- Euro
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DAS PARFORCE-HORN
Es ist viel älter als das Fürst Pleßhorn und wurde bereits im 17. Jahrhundert zur Parforce-Jagd (=mit Gewalt) benutzt. Eine, aus Gründen der Waidgerechtigkeit Gott sei Dank abgeschaffte Hetzjagd mit Pferd und Hundemeute. Dabei konnte das Horn beim Ritt diagonal geschultert werden, um die Hände für den Ritt frei zu haben. Dieses Horn besitzt schon eine Rohrlänge von 410 - 415 cm, welches zu seinem tiefen Klang führt. Mit ihm lassen sich 10 Naturtöne blasen, die eine Oktave (8Töne) unter denen des Fürst Pleßhorns liegen. Preise ab ca. 350 Euro
Außerdem gibt es von ihm gibt eine spezielle Bauart (“Kurpfälzer” s.Bild), die von der Stimmlage “Es” auf “B” umschaltbar ist. Preis ab ca. 750,- Euro

Spezialhörner

DAS TASCHEN-HORN

Eine neuzeitliche Minivariante, die sich leicht auf Treibjagden mitnehmen läßt. Man sollte es jedoch nur sporadisch benutzen, da man sich durch das kleinere Mundsück einen andere Blastechnik angewöhnt, die einem, ähnlich dem unterschiedlichen Anschlag bei Klavier und E-Orgel, den Ansatz am Mund verdirbt. Preis: ca. 110,- Euro

 

Sauerländer Halbmond

Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Sauerländer Halbmond als weittragendes Signalinstrument bei den leichten Truppen, den Jäger- und Schützeneinheiten beim Heer, die nicht mehr in geschlossener Formation, sondern in auseinandergezogenen Schützenlinien kämpften, eingeführt. Als solches wurde es dann später von dem trompetenförmigen, weit mensurierten Bügelhorn abgelöst, das den deutschen Soldaten bis in den 1. Weltkrieg hinein begleitete.

Reiterhorn mit Ventilen

Meinl-Neuhaus-Horn mit Ventilen, das so gebaut ist, daß man es mit nur einer Hand (zu Pferd) spielen kann.

Großes Jagdhorn mit Ventilen:

B-Jagdhorn mit 3 Ventilen und einem Windungs- durchmes- ser von ca. 46cm. Es wird wie das klassische große Parforcehorn mit der rechten Hand gespielt, da davon ausgegangen wird, daß nicht die ganze Bläsergruppe mit dreiventiligen Hörnern spielen wird. Es entspricht eigentlich dem B-Waldhorn und ist virtuos einsetzbar.

Trompe de Chasse

Französisches Parforcehorn in D:

Um 1830/50 baute man in Deutschland die französischen Jagdhornmodelle (Trompe de chasse) nach und berief sich dabei auf Vorlagen zwischen 1715 und 1774. Der Windungsdurchmesser von ca. 34cm (innen) ist bedingt aus den herkömmlichen 3-1/2 Windungen der Hörner in D oder Es, so daß diese gut anliegend zu Pferde über die Schulter getragen werden konnten.

Die Becher sind innen matt schwarz lackiert, damit nachfolgende Pferde nicht geblendet werden.

In der Regel sind die Instrumente selbst auch heute unlackiert und werden mit einem Lederhandschuh gehalten.